Power-to-X Potenzialanalyse
Interaktive Berechnung von PtX-Potenzialen
- für 2020, 2030, 2040 und 2050
- über 30 Länder
- abgestimmt auf Angebot und Nachfrage
Interaktive Berechnung von PtX-Potenzialen
Die Begrenzung der globalen Erwärmung und folglich das Erreichen der Klimaneutralität wird nur mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien in verschiedenen Sektoren und der reduzierten Nutzung von fossilen Rohstoffen/Energieträgern gelingen. Einer der effizientesten Wege, erneuerbare Energien einzusetzen, ist durch die direkte Nutzung von erneuerbar erzeugtem Strom, der jedoch nicht in allen Bereichen zur Direktelektrifizierung verwendet werden kann. Infolgedessen, werden auch klimafreundliche, chemische Energieträger in manchen Sektoren benötigt. Eine Alternative zu den fossilen, Rohöl-basierten Rohstoffen bilden die mittels Power-to-X (abgekürzt: PtX) hergestellten Produkte, welche u.a. als Kraftstoffe zur Mobilität oder Rohstoffe für die Chemieindustrie zum Einsatz kommen. Die Potenziale hierfür hängen neben der Stromverfügbarkeit noch von vielen weiteren Faktoren ab.
Mit diesem PtX-Onlinetool lässt sich auf der einen Seite berechnen, welche Mengen an PtX-Produkten mit den verfügbaren Ressourcen potenziell hergestellt werden können. Auf der anderen Seite kann die benötigte Menge an Grundressourcen (z.B. erneuerbare Energie) ermittelt werden, um die Nachfrage eines bestimmten PtX-Produkts zu decken. Schließlich lassen sich die Einflüsse unterschiedlicher Faktoren und Entscheidungen (s. Einstellungen) auf die technischen Potenziale abbilden.
Gemäß der Auswahl existiert in Deutschland im Jahr 2030 ein Angebotspotenzial von 3.14 Mio t. an Wasserstoff.
Ausgehend von den ausgewählten Stromerzeugungstechnologien (s. Karte für Strom) existiert ein Gesamtstrompotenzial von 661.71 TWh.
Nach Abzug des nationalen Originär-Stromeigenbedarfs (517.35 TWh) bleibt ein PtX-Strompotenzial von 144.36 TWh, wobei 100.00 % in das ausgewählte PtX-Produkt Wasserstoff fließen.
Der Strom wird unter Berücksichtigung der Auswahlmöglichkeiten (Salz- oder Süßwasser; CO₂-Quelle) und der Produktanforderungen (hinsichtlich Energie- und Massenbedarfe) auf die beteiligten Prozesse optimal aufgeteilt, die in der größtmöglichen Produktmenge resultieren.
Die jeweiligen Strompotenziale, die Stromanteile, welche in die entsprechenden Prozesse fließen, die Wärmebedarfe sowie die Massenströme sind im Folgenden gelistet:
Biomasse | 5.3400e+1 | TWh |
---|---|---|
Geothermie | 9.6947e-1 | TWh |
Photovoltaik | 1.8128e+2 | TWh |
Wasserkraft | 2.3820e+1 | TWh |
Wind (Offshore) | 1.2287e+2 | TWh |
Wind (Onshore) | 2.7937e+2 | TWh |
Strompotenzial (in TWh) | 6.6171e+2 | TWh |
Strom Eigenbedarf (in TWh) | 5.1735e+2 | TWh |
---|---|---|
Strom für Sonstiges (in TWh) | 0.0000e+0 | TWh |
PtX-Strompotenzial für ausgewähltes Produkt (in TWh) | 1.4436e+2 | TWh |
Strombedarf für Wasserbereitstellung (Entsalzung) (in TWh) | 0.0000e+0 | TWh |
Strombedarf für CO₂-Abscheidung (in TWh) | 0.0000e+0 | TWh |
Strombedarf für PtX-Produkt-Herstellung (in TWh) | 0.0000e+0 | TWh |
Strombedarf für Elektrolyse (in TWh) | 1.4436e+2 | TWh |
Wärmebedarf für CO₂-Abscheidung | 0.0000e+0 | TWh |
---|---|---|
Wärmebedarf für Herstellung des PtX-Produkts (in TWh) | 9.1430e+0 | TWh |
Wärmebedarf für Wasserbereitstellung (Entsalzung) (in TWh) | 0.0000e+0 | TWh |
Wärme (in TWh) | 9.1430e+0 | TWh |
Verfügbares Wasser (in t) | 1.1900e+11 | t |
---|---|---|
Wasser-Bedarf für Elektrolyse (in t) | 2.7918e+7 | t |
CO₂-Bedarf (in t) | 0.0000e+0 | t |
Wasserstoff-Bedarf (in t) | 3.1368e+6 | t |
Produkt (in t) | 3.1368e+6 | t |